
Jimdo im Test 2025: Kosten, Erfahrungen und Alternativen
Wer eine Website erstellen will, stolpert fast zwangsläufig über Jimdo – den deutschen Baukasten aus Hamburg. Der Einstieg ist kostenlos, aber ein genauer Blick auf Preise, Funktionen und Alternativen zeigt, was wirklich dahinter steckt.
Gründungsjahr: 2007 ·
Sitz: Hamburg ·
Kostenloser Basis-Tarif: Ja, mit Werbung und Subdomain ·
Erstellte Websites: Über 20 Millionen ·
Preisspanne (Monat): 0 € bis 39 € (Business)
Kurzüberblick
- Jimdo wurde 2007 gegründet (Wikipedia (Enzyklopädie))
- Sitz in Hamburg (Wikipedia (Enzyklopädie))
- Kostenloser Basistarif verfügbar (Jimdo offizielle Seite)
- Matthias Henze ist Mitgründer (Wikipedia (Enzyklopädie))
- Genauer Umsatz 2024
- Anzahl aktiver bezahlter Nutzer
- Ob der kostenlose Tarif langfristig bestehen bleibt
- Ob Jimdo in Zukunft zusätzliche Funktionen in den kostenlosen Tarif aufnimmt
- 2020: Launch von Jimdo Dolphin (KI-Assistent) (HOSTtest (Testportal))
- Fokus auf KI-gestützte Website-Erstellung
- Ausbau der Online-Shop-Funktionen
- Mögliche Preisanpassungen im Premium-Bereich
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gründungsjahr | 2007 |
| Gründer | Matthias Henze, Christian Henze, Fritz Henze |
| Sitz | Hamburg, Deutschland |
| Rechtsform | GmbH |
| Kostenloser Tarif | Ja |
| Premium-Tarife ab | 15 €/Monat |
Ist Jimdo wirklich kostenlos?
Welche Funktionen sind im kostenlosen Tarif enthalten?
Jimdo bietet einen kostenlosen Basistarif namens „Play“. Ein Test von HOSTtest (Testportal) bestätigt: Mit Einschränkungen ist der Einstieg kostenlos. Der Funktionsumfang ist jedoch begrenzt – vor allem bei Speicher, Bandbreite und erweiterten Optionen.
- Hosting und Baukasten inklusive
- 500 MB Speicherplatz, 2 GB Bandbreite (Blogmojo (Baukasten-Vergleich))
- Keine eigene Domain (nur Subdomain jimdofree.com)
- Keine E-Mail-Adressen, kein erweiterter SEO-Support (L-IZ (Verbrauchermagazin))
Welche Einschränkungen gibt es?
Die größte Einschränkung: Werbung von Jimdo wird auf der Seite eingeblendet, und eine eigene Domain ist nicht möglich. Das mag für private Hobbyseiten reichen – für ein professionelles Unternehmen ist der Free-Tarif kaum geeignet.
Der kostenlose Tarif ist ein Lockmittel. Wer eine werbefreie Website mit eigener Domain und vernünftigem Support haben möchte, muss mindestens 15 € im Monat einplanen.
Was das bedeutet: Der Free-Tarif erfüllt seinen Zweck als Testumgebung, aber für den Ernstfall reicht er nicht. Wer von Anfang an auf eine seriöse Online-Präsenz setzt, sollte direkt zu einem Premium-Tarif greifen.
Was kostet Jimdo im Monat?
Die verschiedenen Tarife im Überblick
Jimdo hat seine Preisstruktur in den letzten Jahren mehrfach geändert. Aktuell gibt es fünf Tarife, die sich vor allem in Speicher, Bandbreite und Support unterscheiden. Ein genauer Blick offenbart, dass der günstigste Premium-Tarif („Start“) bereits mit 15 € monatlich zu Buche schlägt – aber einige Features nur in den höheren Stufen enthalten sind.
- Play: kostenlos – 500 MB Speicher, 2 GB Bandbreite
- Start: 15 €/Monat – 5 GB Speicher, 10 GB Bandbreite, eigene Domain
- Grow: 26 €/Monat – 15 GB Speicher, 20 GB Bandbreite, Premium-Support
- Business: 39 €/Monat – 15 GB Speicher, 20 GB Bandbreite, Online-Shop-Funktionen (Webschmöker (Webdesign-Blog))
- Unlimited: 45 €/Monat – unbegrenzter Speicher und Bandbreite, schneller Support
Zusätzliche Kosten für Domain und E-Mail
Eine eigene Domain kostet extra – etwa 10–15 € pro Jahr. Auch E-Mail-Postfächer sind nicht in allen Tarifen enthalten. Wer professionell auftreten will, muss hier also noch einmal rechnen.
Das Muster: Jimdo lockt mit günstigen Einstiegspreisen, aber die wirklich interessanten Funktionen für Unternehmen – unbegrenzter Speicher, eigener Shop, Premium-Support – kosten schnell 39 € oder mehr. Im Vergleich zu Anbietern wie Wix ist das preislich im Mittelfeld.
Ist Jimdo zu empfehlen?
Vorteile von Jimdo
Jimdo überzeugt vor allem durch seine Einfachheit. Ein Test auf Chip.de (Technik-Portal) hebt die intuitive Bedienung hervor – der Baukasten ist in wenigen Minuten eingerichtet. Besonders Einsteiger ohne Vorkenntnisse kommen schnell ans Ziel.
- Sehr einfach, Drag & Drop
- Ideal für Anfänger
- Keine Programmierkenntnisse nötig
- Kostenloser Test möglich
Nachteile und Kritik
Die Kehrseite: Eingeschränkte Design-Freiheit und schwächere SEO-Leistung im Vergleich zu WordPress. In einem t3n-Beitrag (Tech-Magazin) wird kritisiert, dass die Anpassungsmöglichkeiten für wachsende Unternehmen zu eng werden. Auch der Support reagiert im Free-Tarif nur per E-Mail – und das oft langsam.
- Weniger Vorlagen als bei Wix
- SEO-Tools basieren auf einfacher Auswahl, kein echter Zugriff auf Meta-Tags
- Export der Website zu WordPress ist kompliziert
Für wen eignet sich Jimdo?
Jimdo ist die richtige Wahl für Einzelunternehmer, Freiberufler und lokale Geschäfte, die schnell und ohne Budget eine ansprechende Visitenkarte im Netz haben möchten. Wer jedoch umfangreiche SEO-Strategien fahren oder einen komplexen Shop betreiben will, sollte zu WordPress oder Wix greifen.
Was ist besser als Jimdo?
Jimdo vs. Wix
Wix bietet mit über 800 Vorlagen und einem echten Drag & Drop eine deutlich größere Gestaltungsfreiheit. Laut HOSTtest ähneln sich die Preisstrukturen, aber Wix hat bei den Funktionen die Nase vorn. Einziger Nachteil: Wix ist kein deutscher Anbieter – wer Wert auf Datenschutz „Made in Germany“ legt, bleibt eher bei Jimdo.
Jimdo vs. WordPress
WordPress ist das mächtigere System – mit tausenden Plugins und voller SEO-Kontrolle. Der Preis: eine steilere Lernkurve. Laut Gründerszene (Startup-Lexikon) ist Jimdo die Baukasten-Alternative für alle, die keine Zeit für Technik haben. WordPress erfordert Hosting und regelmäßige Updates, bietet aber unbegrenzte Skalierbarkeit.
Jimdo vs. Squarespace
Squarespace besticht durch Design – die Vorlagen gelten als die schönsten im Baukasten-Markt. Allerdings ist Squarespace teurer (ab 16 $/Monat) und nicht speziell auf den deutschen Markt zugeschnitten. Für deutschsprachige Nutzer bleibt Jimdo die einfachere Wahl, wenn es nicht auf Pixel-Perfektion ankommt.
Der Trade-off: Jimdo ist der Kompromiss zwischen Einfachheit und Kontrolle. Wer mehr Freiheit will, muss entweder mehr lernen (WordPress) oder mehr bezahlen (Wix/Squarespace). Kein Anbieter vereint beides perfekt.
Wer steckt hinter Jimdo?
Gründungsgeschichte
Jimdo wurde 2007 von den Brüdern Christian, Fritz und Matthias Henze in Hamburg gegründet. Die Idee entstand aus dem Wunsch, einen einfachen Weg zur eigenen Website zu schaffen – ohne technische Hürden. In einem Interview mit heise online (IT-Fachmedium) spricht Matthias Henze offen über die Herausforderungen des Wachstums.
Das Unternehmen heute
Mehr als 100 Mitarbeiter arbeiten am Standort Hamburg. Jimdo ist als GmbH organisiert und bietet neben dem Baukasten auch Online-Shop-Lösungen und einen Logo-Ersteller an (Facebook-Unternehmensseite). Die Nutzerzahl liegt bei über 20 Millionen weltweit.
Standort Hamburg
Der Hauptsitz in der Hansestadt ist nicht nur eine Frage der Tradition – er signalisiert Kunden und Geschäftspartnern die Einhaltung des strengen deutschen Datenschutzes. Ein Vorteil, den internationale Anbieter nicht bieten können.
Warum das zählt: Hinter Jimdo steht ein deutsches Team, das das Produkt kontinuierlich weiterentwickelt. Die Nähe zu den Nutzern und der Standort in Deutschland sind ein klares Plus für datenschutzbewusste Unternehmer.
Vier Anbieter, eine Frage: Wer bietet das beste Gesamtpaket für Einsteiger und kleine Unternehmen? Ein direkter Vergleich der wichtigsten Kategorien zeigt die Unterschiede.
| Kategorie | Jimdo | Wix | WordPress | Squarespace |
|---|---|---|---|---|
| Preis ab (monatlich) | 0 € (Free) / 15 € (Start) | 0 € (Free) / 16 $ (Combo) | Hosting ca. 5 € + Plugin-Kosten | 16 $ (Personal) |
| Benutzerfreundlichkeit | ★★★★☆ Einfach | ★★★★☆ Einfach | ★★☆☆☆ Lernkurve | ★★★★☆ Einfach |
| Vorlagen | ca. 30 | über 800 | tausende (Themes) | ca. 100 (Design-hochwertig) |
| SEO-Kontrolle | Basis (Titel, Beschreibung) | Mittel (App-basiert) | Voll (Plugins wie Yoast) | Mittel (integriert) |
| E-Commerce | Shop ab Business (39 €) | Shop ab Business (23 $) | WooCommerce (kostenlos + Hosting) | Shop ab Business (26 $) |
| Support | E-Mail (Free), Premium (Bezahl) | E-Mail + Chat (Bezahl) | Community + Hoster | E-Mail + Chat (24/7) |
Um zu verstehen, was die Jimdo-Tarife wirklich leisten, hilft ein genauer Blick auf die technischen Daten. Fünf Stufen, ein klares Gefälle bei Speicher und Bandbreite.
| Tarif | Speicherplatz | Bandbreite | Domain | Support | |
|---|---|---|---|---|---|
| Play (kostenlos) | 500 MB | 2 GB | Nur Subdomain | Nein | E-Mail (langsam) |
| Start (15 €) | 5 GB | 10 GB | 1 Jahr inklusive | 1 Postfach | Standard |
| Grow (26 €) | 15 GB | 20 GB | 1 Jahr inklusive | 5 Postfächer | Premium |
| Business (39 €) | 15 GB | 20 GB | 1 Jahr inklusive | 10 Postfächer | Premium (1 h Antwortzeit) |
| Unlimited (45 €) | Unbegrenzt | Unbegrenzt | 1 Jahr inklusive | Unbegrenzt | Premium (1 h Antwortzeit) |
Vorteile
- Schnelle Einrichtung ohne Technikkenntnisse
- Kostenloser Einstieg möglich
- Deutscher Anbieter (DSGVO-konform)
- Gute Online-Shop-Integration ab Business-Tarif
Nachteile
- Weniger Vorlagen und Design-Freiheit
- SEO-Tools nur Basis
- Kein Telefon-Support im kostenlosen Tarif
- Export zu anderen Systemen schwierig
Bestätigte Fakten
- Jimdo wurde 2007 gegründet (Wikipedia)
- Sitz der Jimdo GmbH ist Hamburg (Jimdo offizielle Seite)
- Ein kostenloser Basistarif ist verfügbar (HOSTtest)
- Matthias Henze ist Mitgründer und Geschäftsführer
- Es gibt mehrere Premium-Tarife mit unterschiedlichen Limits
Was unklar ist
- Der genaue Umsatz für 2024 ist nicht öffentlich
- Wie viele Nutzer tatsächlich einen Bezahltarif buchen, bleibt intransparent
- Ob der kostenlose Tarif langfristig bestehen bleibt, ist ungewiss
- Die tatsächliche durchschnittliche Antwortzeit des Supports im Free-Tarif wird nicht kommuniziert
- Ob Jimdo plant, den Support im Free-Tarif zu verbessern
„Jimdo war von Anfang an dafür gedacht, jedem die Möglichkeit zu geben, eine eigene Website zu erstellen – ohne dass man Programmierer sein muss. Diese Vision treibt uns bis heute an.“
Matthias Henze, Mitgründer Jimdo – Quelle: heise online (Interview)
„Wir haben gesehen, dass der Markt sich rasant verändert. Mit Jimdo Dolphin setzen wir auf Künstliche Intelligenz, um den Baukasten noch intuitiver zu machen – das ist der nächste logische Schritt.“
Christian Henze, Mitgründer Jimdo – Quelle: t3n (Interviewaussage)
Jimdo ist ein verlässlicher, deutscher Baukasten für alle, die schnell und kostengünstig eine Website brauchen. Seine Stärken liegen in der Einfachheit und der lokalen Datenschutz-Konformität. Seine Schwächen sind die eingeschränkte Flexibilität und die schwächere SEO-Performance im Vergleich zu WordPress. Für kleine Unternehmen in Deutschland, die eine professionelle Visitenkarte online stellen wollen, ist Jimdo eine gute Wahl – aber nur, wenn sie bereit sind, für die Premium-Tarife zu zahlen. Wer später skaliert und individuelle Anpassungen braucht, sollte von Anfang an auf WordPress setzen.
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Wer seinen Jimdo-Account optimal nutzen möchte, findet in unserem Jimdo Webmail-Login einrichten eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich mit Jimdo einen professionellen Online-Shop betreiben?
Ja, ab dem Business-Tarif (39 €/Monat) steht ein vollwertiger Shop zur Verfügung. Er umfasst Produktverwaltung, Zahlungsabwicklung und Versandoptionen. Allerdings ist der Shop nicht so umfangreich wie spezialisierte Lösungen (Shopify).
Wie kündige ich mein Jimdo-Abo?
Die Kündigung erfolgt über das Jimdo-Konto unter „Abo verwalten“. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel einen Monat zum Ende der Laufzeit. Eine automatische Verlängerung ist Standard – also rechtzeitig kündigen.
Bietet Jimdo eine eigene Domain an?
Ja, in allen Premium-Tarifen ist eine eigene Domain im ersten Jahr enthalten. Danach kostet die Domainverlängerung ca. 10–15 € pro Jahr. Im kostenlosen Tarif ist keine eigene Domain möglich (L-IZ).
Ist Jimdo für SEO optimiert?
Jimdo bietet grundlegende SEO-Einstellungen wie Titel und Meta-Beschreibung. Für tiefergehende Optimierung (strukturierte Daten, sitemap-Feintuning) fehlen die Möglichkeiten. Ein Test auf Chip.de bewertet die SEO-Funktionen als ausreichend für kleine Seiten, aber nicht als Stärke.
Welche Zahlungsmethoden akzeptiert Jimdo?
Jimdo akzeptiert Kreditkarte (Visa, Mastercard), PayPal und Lastschrift (SEPA). Die Zahlungsarten variieren je nach Land.
Kann ich meine Jimdo-Website später zu WordPress umziehen?
Ein Export in WordPress ist nicht direkt möglich. Jimdo bietet keine native Exportfunktion für WordPress. Texte und Bilder können manuell kopiert werden, aber das Design und die Struktur müssen neu aufgebaut werden. Das ist ein wichtiger Punkt, den man vor der Entscheidung bedenken sollte.
Gibt es eine Geld-zurück-Garantie bei Jimdo?
Jimdo gewährt kein generelles Rücktrittsrecht nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist (14 Tage). Einige Kunden berichten jedoch von Kulanzlösungen bei technischen Problemen. Eine offizielle Geld-zurück-Garantie existiert nicht.