
Hitschies: Geschichte, Produkte und Rebranding
Wer beim Stichwort Kaugummi oder Fruchtgummi an die Regale deutscher Supermärkte denkt, greift vermutlich unwillkürlich zu Haribo oder Jelly Belly – doch hinter vielen Süßigkeiten, die in Asien als Kultware gehandelt werden, steckt ein deutsches Familienunternehmen aus dem Rhein-Erft-Kreis. Hitschies, ehemals Hitschler, hat seit April 2021 einen neuen Markennamen und tritt seither mit frischem Auftritt auf: rund 230.000 Menschen folgen dem Unternehmen auf Instagram, und der Jahresumsatz lag 2021 bei etwa 58 Millionen Euro. Was steckt hinter dem Umbau einer traditionsreichen Marke, die seit beinahe einem Jahrhundert Süßigkeiten produziert?
Sitz: Hürth bei Köln · Unternehmensform: Hitschler International GmbH & Co. KG · Eigenschreibweise: hitschies · Produkte: Brause Ufos, Fruchtgummi Schnüre, Saure Drachenzungen · Instagram-Follower: 230K
Kurzüberblick
- Exakte Mitarbeiterzahlen nach 2021
- Umsatzdaten nach dem Rebranding
- Status des Vegan-Ziels bis Ende 2023
- Weitere internationale Expansionsschritte post-2021
- 1929: Gründung durch Ferdinand Hitschler in Köln (KSTA)
- November 2017: Philip Hitschler-Becker übernimmt Führung (Wikipedia)
- 2020: Stammsitz von Köln nach Hürth verlegt (Wikipedia)
- April 2021: Marken-Relaunch zu hitschies (Hitschies.de)
Das Unternehmen Hitschler International GmbH & Co. KG mit Sitz in Hürth bei Köln zählt zu den etablierten deutschen Süßwarenherstellern mit internationaler Exportpräsenz.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Hitschler International GmbH & Co. KG |
| Standort | Hürth bei Köln, Deutschland |
| CEO | Philip Hitschler-Becker |
| @hitschies.official (230K Follower) | |
| Offizielle Website | www.hitschies.de |
| Gründungsjahr | 1929 |
| Jahresumsatz (2021) | 58 Millionen Euro |
| Exportländer | Über 30 |
| Sortimentsgröße | Über 100 verschiedene Süßigkeiten |
| Mitarbeiter (Michelstadt) | Knapp 100 |
| Mitarbeiter (Hürth) | Rund 50 |
| Produktion | Michelstadt im Odenwald |
Warum heißt Hitschler jetzt Hitschies?
Im April 2021 benannte sich die Traditionsmarke Hitschler offiziell in hitschies um – mit dem Slogan „Nasch dein Ding”. Der Marken-Relaunch war das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung, die CEO Philip Hitschler-Becker gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger erläuterte: Der bisherige Name ließ sich international schwer vermarkten und klang wenig ansprechend für jüngere Zielgruppen.
Der Entschluss zur Umbenennung kam nicht über Nacht. Hitschler-Becker erkannte ein paradoxes Phänomen: Die Produkte des Unternehmens waren in Südkorea, Japan und China längst Kult, aber die Marke Hitschler kannte dort kaum jemand. YouTuber und Influencer hatten die Produkte populär gemacht – ohne dass die Zuschauer wussten, woher sie kamen.
Für deutsche Verbraucher bedeutet das Rebranding, dass sie jetzt eine international erfolgreiche Süßigkeitenmarke mit lokaler Verwurzelung entdecken können – und nicht nur Produkte von internationalen Großkonzernen greifen müssen.
Ursprung des Namenswechsels
Die Umbenennung ist das Ergebnis einer schrittweisen Markenentwicklung. Ursprünglich firmierte das Unternehmen unter „Ferdinand Hitschler & Sohn”, nach dem Tod des Gründers 1953 dann als „Hitschler International”. Der Markenname „Hitschies” wurde in den 1980er Jahren als Produktname für die weichen, fruchtigen Kaubonbon-Dragees in Stäbchenform eingeführt und entwickelte sich später zum Leaderprodukt.
Die offizielle Unternehmensgeschichte auf hitschies.de listet die wichtigsten Meilensteine: 1946 erfolgte die Umbenennung in Ferdinand Hitschler & Sohn, in den 1970er Jahren wurde süßer Speck in Deutschland eingeführt, und im April 2021 schließlich der umfassende Relaunch mit dem neuen Markennamen.
Gründe für die Umbenennung
Zwei zentrale Faktoren trieben die Umbenennung voran: Zum einen erwies sich der Name Hitschler im internationalen Kontext als schwer vermarktbar – er ließ sich schlecht aussprechen und erinnerte nicht an das Produkt. Zum anderen sprach der alte Name vor allem Stammkunden an, während jüngere Zielgruppen schwerer zu erreichen waren.
Philip Hitschler-Becker formulierte es gegenüber dem OMR-Branchenportal klar: „Das ist viel frischer, das ist viel jünger.” Der neue Name hitschies klinge modern, sei international leicht auszusprechen und spreche sowohl bestehende Kunden als auch neue Zielgruppen an.
Für deutsche Verbraucher bedeutet die Umbenennung: Die Marke, die sie aus Asien-Hypes kannten, hat jetzt einen einprägsamen Namen – und sie können die Produkte bewusst im Laden kaufen, statt sie nur über YouTube-Empfehlungen zu entdecken.
Warum gibt es Hitschler nicht mehr?
Der Name Hitschler existiert weiterhin – als rechtliche Unternehmensbezeichnung. In der öffentlichen Markenwelt und im Handel dominiert jedoch hitschies. Der Marken-Relaunch im April 2021 markierte den endgültigen Übergang: Die Produkte werden seither unter hitschies vermarktet, während der Unternehmensname Hitschler International GmbH & Co. KG im Handelsregister bestehen blieb.
Das Unternehmen hat eine lange Tradition in der Markenpflege. Ferdinand Hitschler gründete das Unternehmen 1929 und belieferte zunächst mit Tabak und Cachous. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Sortiment kontinuierlich weiter, wobei die Kaubonbons und Fruchtgummis zu den umsatzstärksten Produkten wurden.
Übergang von Hitschler zu Hitschies
Der Übergang erfolgte schrittweise und wohlüberlegt. CEO Philip Hitschler-Becker erklärte gegenüber der WirtschaftsWoche: „Mir wurde klar, dass unsere Produkte jeder kennt, aber keiner die Marke.” Diese Erkenntnis führte zur strategischen Entscheidung, den Markennamen zu ändern.
Die Umbenennung wurde von einer umfassenden Social-Media-Offensive begleitet. CEO Philip Hitschler-Becker trat persönlich als Markengesicht auf und baute eine starke digitale Präsenz auf. Heute folgen dem Unternehmen über 230.000 Menschen auf Instagram – eine Reichweite, die mit dem alten Markennamen nicht erreichbar gewesen wäre.
Aktueller Markenstatus
Hitschies ist heute die offizielle Dachmarke des Unternehmens. Die Produkte tragen einheitlich das hitschies-Branding, während die rechtliche Struktur als Hitschler International GmbH & Co. KG erhalten blieb. Diese duale Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, die Stärke einer traditionsreichen Marke zu nutzen und gleichzeitig modern aufzutreten.
Der Rebranding-Prozess ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Das Unternehmen plant laut KSTA weitere Änderungen: Bis Ende 2023 soll die gesamte Palette vegetarisch oder vegan sein, mit einer geplanten Halal-Zertifizierung für internationale Märkte.
Wer steckt hinter Hitschies?
Hinter Hitschies steht die Familie Hitschler-Becker in vierter Generation. Das Unternehmen wurde 1929 von Ferdinand Hitschler gegründet und ist damit eines der ältesten Familienunternehmen der deutschen Süßwarenbranche. Die Unternehmensführung liegt seit November 2017 in den Händen von Philip Hitschler-Becker, der das Unternehmen in eine neue Ära führte.
Die offizielle Unternehmensgeschichte dokumentiert die Entwicklung: Nach Ferdinand Hitschlers Tod 1953 übernahm Walter Hitschler die Geschäftsführung und erweiterte das Sortiment maßgeblich. Philip Hitschler-Becker trat 2017 in die Fußstapfen seiner Vorfahren und leitete wenige Jahre später den umfassenden Marken-Relaunch ein.
Mit einem Jahresumsatz von rund 58 Millionen Euro im Jahr 2021 zählt Hitschler International zu den mittelständischen Süßwarenherstellern Deutschlands. Die Produktionsstätte in Michelstadt im Odenwald beschäftigt knapp 100 Mitarbeiter, am Stammsitz in Hürth arbeiten rund 50 weitere Personen. Exportiert wird in über 30 Länder.
Unternehmensgründer und CEO
Ferdinand Hitschler legte 1929 den Grundstein für das Unternehmen, das sich von einem kleinen Süßwarengeschäft zu einem international tätigen Hersteller entwickelte. Seine Nachfolger bauten das Sortiment kontinuierlich aus, während die Produktion zunächst in Köln und später in Michelstadt im Odenwald konzentriert wurde.
Philip Hitschler-Becker repräsentiert die vierte Generation der Gründerfamilie. Als er 2017 die Führung übernahm, brachte er frische Impulse in das Unternehmen. Seine radikalste Entscheidung war der vollständige Marken-Relaunch zu hitschies, der das Unternehmen neu positionierte und international besser vermarktbar machte.
Gegenüber dem OMR-Branchenportal erklärte Hitschler-Becker seine Vision: „Das ist viel frischer, das ist viel jünger.” Der CEO setzt auf eine persönliche Markenstrategie und tritt selbst aktiv in den sozialen Medien auf, um die Marke menschlich und nahbar zu präsentieren.
Familienunternehmen Hitschler
Die familiengeführte Struktur unterscheidet Hitschies von vielen Konkurrenten der Süßwarenbranche. Während große Konzerne wie Haribo oder Ferrero börsennotiert oder in Konzernhand sind, behält Hitschler International seine Unabhängigkeit. Diese Unabhängigkeit ermöglicht langfristige strategische Entscheidungen, die sich nicht an Quartalsergebnissen orientieren müssen.
Die AWH Hürth, ein lokaler Wirtschaftsverband, beschreibt das Unternehmen als „90-jährige Expertise in Süßwarenherstellung”. Diese lange Tradition manifestiert sich in einem tiefen Verständnis für Produktentwicklung und Markenpflege, das nur durch generationenübergreifendes Wissen entstehen kann.
„Mir wurde klar, dass unsere Produkte jeder kennt, aber keiner die Marke.”
— Philip Hitschler-Becker, Geschäftsführer Hitschies
Ist Hitschies von Haribo?
Nein, Hitschies hat nichts mit Haribo zu tun. Das Unternehmen Hitschler International GmbH & Co. KG ist ein vollständig eigenständiges Familienunternehmen aus dem Rhein-Erft-Kreis und wird weder von Haribo noch von einem anderen Großkonzern kontrolliert. Die Marke Hitschies gehört weiterhin der Familie Hitschler-Becker in vierter Generation.
Der einzige gemeinsame Nenner ist die Branche: Beide Unternehmen produzieren Süßigkeiten, aber ihre Produktkategorien unterscheiden sich deutlich. Haribo ist weltweit bekannt für Gummibären und Weingummi, während Hitschies auf Kaubonbons, Fruchtgummis und Brause-Süßigkeiten spezialisiert ist – etwa die bekannten Hitschies, brizzl UFOs, Softi und Jetties.
Unterschiede zu Haribo
Haribo mit Sitz in Bonn ist einer der größten Süßwarenhersteller der Welt und exportiert seine Produkte in mehr als 140 Länder. Das Unternehmen wurde 1890 gegründet und ist international mit Abstand die bekanntere deutsche Süßigkeitenmarke. Hitschies hingegen hat sich als Nischenanbieter mit Spezialprodukten positioniert, der vor allem in Asien große Erfolge feiert.
Die WirtschaftsWoche berichtet, dass Hitschies in Südkorea zu den Top 3 der Süßigkeitenfirmen gehört – ein Erfolg, der auf die YouTube-basierte Marketingstrategie zurückzuführen ist, nicht auf Massenwerbung wie bei Haribo.
Eigener Hersteller
Hitschies produziert seine Süßigkeiten eigenständig in der Produktionsstätte in Michelstadt im Odenwald. Das Werk beschäftigt knapp 100 Mitarbeiter und hat eine lange Tradition in der regionalen Süßwarenherstellung. Die Produktionskapazitäten ermöglichen es dem Unternehmen, flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren und neue Produkte schnell einzuführen.
Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern setzt Hitschies auf eine Social-Media-lastige Marketingstrategie, bei der CEO Philip Hitschler-Becker persönlich im Mittelpunkt steht. Diese „radikale Social-Media-Strategie”, wie sie Wikipedia beschreibt, unterscheidet das Unternehmen deutlich von der klassischen above-the-line-Werbung großer Süßwarenkonzerne.
„90-jährige Expertise in Süßwarenherstellung” – so beschreibt der lokale Wirtschaftsverband AWH Hürth das Unternehmen.
— AWH Hürth, Lokaler Wirtschaftsverband
Ist die Marke Hitschies deutsch?
Ja, Hitschies ist eine vollständig deutsche Marke. Das Unternehmen Hitschler International GmbH & Co. KG ist ein Kölner Familienunternehmen mit Sitz in Hürth-Kalscheuren. Die Zentrale wurde 2020 von Köln nach Hürth verlegt, während die Produktion weiterhin in Michelstadt im Odenwald stattfindet.
Seit der Gründung 1929 durch Ferdinand Hitschler hat das Unternehmen kontinuierlich in Deutschland produziert und expandiert. Mit einem Sortiment von über 100 verschiedenen Süßigkeiten und Export in über 30 Länder zählt Hitschies zu den etablierten deutschen Süßwarenherstellern, die internationale Märkte bedienen.
Das Unternehmen bleibt seiner rheinischen Heimat treu: Die Zentrale in Hürth bei Köln und die Produktionsstätte in Michelstadt im Odenwald sichern Arbeitsplätze in der Region und binden das Unternehmen an lokale Wirtschaftskreisläufe.
Herkunft und Sitz
Die Geschichte von Hitschies beginnt in Köln, wo Ferdinand Hitschler 1929 ein kleines Süßwarengeschäft gründete. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter, zog 2020 den Stammsitz jedoch nach Hürth-Kalscheuren um. Diese Standortverlegung ermöglichte eine bessere logistische Anbindung und zusätzliche Expansionsmöglichkeiten.
Die KSTA dokumentiert die regionale Verwurzelung: Das Unternehmen beschäftigt in Michelstadt knapp 100 Mitarbeiter und am Standort Hürth rund 50 weitere Personen. Damit zählt Hitschies zu den wichtigen Arbeitgebern im Rhein-Erft-Kreis.
Produktionsstandort
Die Produktionsstätte in Michelstadt im Odenwald blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seit den 1950er Jahren werden hier Süßigkeiten hergestellt, wobei das Werk kontinuierlich modernisiert wurde. Die Produktionskapazitäten ermöglichen es dem Unternehmen, sowohl den deutschen Markt als auch die internationalen Exportmärkte zu bedienen.
Die Sweets.ch berichtet, dass Hitschies als Produktname ursprünglich „Fruchtige Häppchen” lautete und erst später für den internationalen Markt in Hitschies umbenannt wurde. Diese Namensentwicklung zeigt, wie stark das Unternehmen bereits in den 1980er Jahren auf internationale Märkte ausgerichtet war.
Marken-Relaunch: Von Hitschler zu Hitschies
Der Marken-Relaunch im April 2021 war die größte strategische Veränderung in der Geschichte des Unternehmens. Der alte Markenname Hitschler, der jahrzehntelang das Unternehmen repräsentierte, wurde durch hitschies ersetzt – einen Namen, der international besser vermarktbar ist und jüngere Zielgruppen anspricht.
CEO Philip Hitschler-Becker begründete den Schritt gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger mit der Erkenntnis, dass die Produkte des Unternehmens international zwar bekannt waren, die Marke selbst aber kaum jemand kannte. Besonders in asiatischen Märkten fiel diese Diskrepanz auf.
Der Rebranding-Prozess zeigt ein Unternehmen, das seine Stärken kennt und bereit ist, traditionelle Markenwerte für zukünftiges Wachstum zu opfern. Für Konsumenten bedeutet das: Eine deutsche Marke mit internationalem Anspruch, die sich nicht hinter Großkonzernen verstecken muss.
Internationale Expansion und Hype
Die internationale Erfolgsgeschichte von Hitschies ist eng mit Social-Media-Phänomenen verknüpft. Besonders in Südkorea erlangten die Produkte des Unternehmens Kultstatus, was zu einer Marktposition unter den Top 3 der Süßigkeitenfirmen führte. Die WirtschaftsWoche führt diesen Erfolg auf YouTube-Hypes zurück.
In Japan und China sprang man später auf den südkoreanischen Hype auf, was zeigt, wie schnell sich Trends in Ostasien über digitale Kanäle verbreiten. Für ein deutsches Familienunternehmen war dieser unerwartete Erfolg ein Segen – aber auch eine Herausforderung, da die Produkte verkauft wurden, ohne dass die Käufer wussten, woher sie kamen.
Der Marken-Relaunch zu hitschies adressierte dieses Problem direkt. Der neue Name war international leicht aussprechbar, modern und ansprechend für jüngere Zielgruppen. Die Wikipedia beschreibt die „radikale Social-Media-Strategie” des Unternehmens, bei der CEO Philip Hitschler-Becker persönlich als Markenface auftritt.
Die Erkenntnis, dass Produkte ohne Markenname verkauft wurden, trieb das Unternehmen zum strategischen Umbau – hin zu einer Identität, die international resoniert.
Hitschies Produkte und Sortiment
Das Sortiment von Hitschies umfasst über 100 verschiedene Süßigkeiten, die in mehr als 30 Länder exportiert werden. Die Kernprodukte sind Kaubonbons, Fruchtgummis und Brause-Süßigkeiten, darunter bekannte Marken wie Hitschies, brizzl UFOs, Softi und Jetties. Besonders die Kaubonbon-Dragees, die in den 1980er Jahren erfunden wurden, zählen zu den umsatzstärksten Produkten.
Das Unternehmen hat sich auf innovative Süßwaren spezialisiert, die sich von den Massenprodukten großer Konkurrenten unterscheiden. Die KSTA berichtet, dass Kaubonbons, Fruchtgummi und brizzl UFOs zu den Hauptumsatzträgern gehören – Produkte, die in Deutschland weniger bekannt sind als in Asien.
Beliebte Hitschies-Produkte
Zu den bekanntesten Produkten zählen Softi, brizzl UFOs und Jetties, die sich als Kult-Süßigkeiten in Asien etabliert haben. Besonders die Hitschies Kaubonbon-Dragees in Stäbchenform, ursprünglich in den 1980er Jahren als weiche, fruchtige Süßigkeiten entwickelt, genießen weltweit Popularität. Hinzu kommen Saure Drachenzungen, die zu den beliebtesten sauren Sorten gehören.
Seit dem Relaunch 2021 hat das Unternehmen das Sortiment mit neuen Produkten erweitert, darunter die Holy-Kollektion mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen. Das Ziel, bis Ende 2023 die gesamte Palette vegetarisch oder vegan anzubieten, treibt die Produktentwicklung weiter voran.
Von Fruchtgummi Schnüren über Brause Ufos bis hin zu sauren Drachenzungen: Hitschies bietet für jeden Geschmack etwas. Beliebte Klassiker wie Softi und Jetties ergänzen das Portfolio, während neue Sorten wie Holy kontinuierlich entwickelt werden.
Zukunftspläne: Vegan, Halal und neue Märkte
Hitschies verfolgt ehrgeizige Expansionspläne. Das Unternehmen kündigte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger an, bis Ende 2023 die gesamte Palette vegetarisch oder vegan anzubieten. Parallel dazu ist eine Halal-Zertifizierung geplant, um neue internationale Märkte zu erschließen.
Diese Pläne gehen über reine Produktausweitungen hinaus. CEO Philip Hitschler-Becker setzt auf eine umfassende Marktstrategie: Vegetarische und halal-zertifizierte Produkte ermöglichen den Einstieg in Märkte mit spezifischen Ernährungsanforderungen, während das vegane Sortiment auf den wachsenden europäischen Markt für pflanzliche Lebensmittel reagiert.
Die Sweets.ch berichtet von Plänen für Produkte ohne Gelatine, was einen weiteren Schritt in Richtung vegetarische und vegane Alternativen darstellt. Diese Umstellungen erfordern umfangreiche Produktentwicklungsarbeit, da klassische Fruchtgummis oft auf Gelatine basieren.
Für deutsche Verbraucher mit vegetarischer oder veganer Ernährung war Hitschies lange keine Option. Mit dem Ausbau des veganen Sortiments öffnet sich die Marke einer wachsenden Zielgruppe – und das mit einem deutschen Familienunternehmen statt einem anonymen Großkonzern.
Wo kann man Hitschies kaufen?
Hitschies-Produkte sind über verschiedene Kanäle erhältlich. Der offizielle Onlineshop bietet deutschlandweiten Versand und das vollständige Sortiment. Für deutsche Verbraucher, die die Produkte im stationären Handel kaufen möchten, sind Hitschies-Artikel in Drogerien wie dm und Rossmann sowie in Supermärkten wie Rewe und Edeka erhältlich.
Online-Händler wie Amazon führen ebenfalls ausgewählte Hitschies-Produkte. Die Verfügbarkeit variiert je nach Region und Geschäft, wobei die beliebtesten Sorten wie brizzl UFOs und Softi am weitesten verbreitet sind. Wer das vollständige Sortiment sucht, wird im offiziellen Onlineshop am besten fündig.
Verfügbarkeit im Handel
Die Präsenz im deutschen Einzelhandel hat sich seit dem Rebranding verbessert. Während Hitschies-Produkte vor 2021 vor allem in Asien populär waren, sind sie heute auch hierzulande leichter zu finden. Die KSTA berichtet, dass das Unternehmen die Distribution im deutschsprachigen Raum gezielt ausgebaut hat.
Die offizielle Website bietet einen Überblick über alle Verkaufskanäle und erleichtert es deutschen Verbrauchern, die Produkte zu finden. Mit dem wachsenden Bekanntheitsgrad dürfte die Handelspräsenz weiter zunehmen.
Meilensteine und Geschichte
Die Unternehmensgeschichte erstreckt sich über beinahe ein Jahrhundert. Ferdinand Hitschler gründete 1929 ein kleines Süßwarengeschäft in Köln und legte damit den Grundstein für ein Familienunternehmen, das heute in vierter Generation geführt wird. Die Meilensteine dieser Entwicklung sind auf der offiziellen Website dokumentiert.
1946 wurde das Unternehmen in Ferdinand Hitschler & Sohn umbenannt, nach dem Tod des Gründers 1953 dann in Hitschler International. In den 1970er Jahren brachte das Unternehmen süßen Speck auf den deutschen Markt – ein innovatives Produkt, das die Sortimentsstrategie der folgenden Jahrzehnte prägte.
Die vier Generationen Familienführung sicherten kontinuierliche Innovation bei gleichzeitiger Wahrung der Markenidentität.
| Zeitraum | Ereignis |
|---|---|
| 1929 | Gründung durch Ferdinand Hitschler in Köln |
| 1946 | Umbenennung in Ferdinand Hitschler & Sohn |
| 1953 | Umbenennung in Hitschler International |
| 1950er | Produktionsbeginn in Michelstadt |
| 1980er | Einführung der Hitschies Kaubonbon-Dragees |
| November 2017 | Philip Hitschler-Becker übernimmt Führung |
| 2020 | Stammsitz nach Hürth verlegt |
| April 2021 | Marken-Relaunch zu hitschies |
Die chronologische Entwicklung zeigt, wie das Unternehmen schrittweise seine internationale Ausrichtung verstärkte und letztlich die Markenidentität anpasste.
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Häufig gestellte Fragen
Was sind Hitschies Produkte?
Hitschies produziert über 100 verschiedene Süßigkeiten, darunter Kaubonbons wie die namensgebenden Hitschies, brizzl UFOs, Softi, Jetties, Fruchtgummi Schnüre und Saure Drachenzungen. Die Kaubonbon-Dragees, ursprünglich in den 1980er Jahren entwickelt, zählen zu den umsatzstärksten Produkten des Unternehmens.
Wo kann man Hitschies kaufen?
Hitschies-Produkte sind im offiziellen Onlineshop (hitschies.de), in Drogerien wie dm und Rossmann, in Supermärkten wie Rewe und Edeka sowie bei Online-Händlern wie Amazon erhältlich. Das vollständige Sortiment bietet der Onlineshop.
Gibt es Hitschies Adventskalender?
Ja, Hitschies bietet saisonale Adventskalender mit einer Auswahl der beliebtesten Süßigkeiten an. Diese sind im offiziellen Shop und bei ausgewählten Einzelhändlern erhältlich, vor allem in der Vorweihnachtszeit.
Sind Hitschies saure Sorten erhältlich?
Ja, Hitschies führt mehrere saure Sorten. Besonders beliebt sind Saure Drachenzungen, die zu den Kernprodukten gehören. Das saure Sortiment umfasst etwa ein Dutzend verschiedene Varianten für Liebhaber intensiver Geschmacksrichtungen.
Was ist Hitschies HOLY?
Hitschies HOLY ist eine Produktkollektion mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen, die 2021 gemeinsam mit dem Relaunch eingeführt wurde. Die Kollektion umfasst Sorten wie „Sour” und explosive Geschmacksrichtungen für besonders intensive Sinneserlebnisse.
Welche Drachenzungen von Hitschies gibt es?
Saure Drachenzungen gehören zum Kernsortiment von Hitschies und sind eines der bekanntesten Produkte. Sie sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich und zählen zu den Klassikern im Fruchtgummi-Segment des Unternehmens.